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Sehenswürdigkeiten

Bergbauausstellung Außenansicht Qelle: Mit freundlicher Genehmigung von Heiko Hirschmann

Das Erzgebirge gehört mit zu den geschichtsträchtigsten Gebieten in Mitteleuropa.
Besonders der Bergbau mit seinen unterschiedlichen Epochen, die frühe Entdeckung der Wasserkraft in den Gebirgstälern, führte zu einer frühen Industrialisierung dieses landschaftlich reitzvollen Gebietes.
So entstand in den letzten Jahrzehnten eine vielfältige Museumslandschaft. Auch die friedliche Revolution vor 20 Jahren brachte neue bewahrenswerte Denkmale der Heimatgeschichte hier im Grenzgebiet zur Tschechischen Republik hervor.
In der Gemeinde Breitenbrunn sind es besonders Vereine die in dankenswerter Weise diese Industriekultur liebevoll pflegen und der Nachwelt erhalten.

Unsere Museen freuen sich über Ihren Besuch und wünschen einen angenehmen Aufenthalt.

© Sven Wächtler E-Mail

  • "Silberwäsche" Antonsthal

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    Antonsthal Silberwäsche. Quelle: Fremdenverkehrsamt Breitenbrunn

    Die Anlage gibt einen Einblick in die Technik der Erzaufbereitung vor etwa 180 Jahren.
    Das Pochwerk wird durch Wasserkraft angetrieben.
    Das oberschlächtige Wasserrad mit einem Durchmesser von 4 m und einer 8 m langen Daumenwelle setzt die 15 Pochstempel in Bewegung und zerstampft das erzhaltige Pochgut.
    Die Scheidebank dient der manuellen Erzscheidung.
    Die Weiterverarbeitung der gepochten und gewaschenen Erze erfolgte in der "Königlich-Sächsischen-Antons-Silber-Schmelzhütte".
    Neben den technischen Anlagen werden noch zahlreiche historische Handwerkszeuge, Bergbauzubehör und Mineralien gezeigt.
    An der Scheidebank können Sie den Arbeitsgang der manuellen Erzscheidung selber nachempfinden.

     

    Führungen:

    Montag/Dienstag geschlossen
    Mittwoch bis Sonntag ab 10:00 Uhr - 13.00 Uhr, ab 14:00 Uhr geschlossen
    oder nach Vereinbarung

     

    Kontakt 
     
    Museum "Silberwäsche"
    OT Antonsthal
    Jägerhäuser Str. 17
    08359 Breitenbrunn

    Telefon: 03774 25222
    Mobil: 0152 02080970

  • Sächsisches Schmalspurbahn-Museum

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    IVK vor Lokschuppen Ouelle: Fremdenverkehrsamt

    Das Museum selbst zeigt einen Bahnhof wie zu Kaisers Zeiten mit historischen Diensträumen und über 50 Schienenfahrzeuge der Sächsischen Schmalspurbahngeschichte.
    Ständige Ausstellungen zu Themen wie das alte Fuhrwesen des Erzgebirges oder des Sächsischen Dampflokomotivbau der Firma Hartmann in Chemnitz bereichern das vielseitige Angebot.

     

    Öffnungszeiten:
    Di - So 10.00 - 16.00 Uhr
    Letzter Einlass 15.30 Uhr (1/2 Stunde vor Schluss)

     

     
     
    Kontakt

    Sächsisches Schmalspurbahn-Museum Rittersgrün
    OT Rittersgrün
    Kirchstraße 4
    08359 Breitenbrunn

    Telefon: 037757 7440
    Fax: 037757 7440

    E-Mail: museum-oberrittersgruen@t-online.de
    Internet: www.eisenbahnmuseum-rittersgruen.de

  • Besucherbergwerk "Sankt Christoph"

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    St Christoph von CD Harald Wunderlich

    Das heutige Besucherbergwerk wurde als Fundgrube bereits 1558 erstmalig urkundlich erwähnt. Nach der Wiedergründung der Knappschaft Breitenbrunn wurde sofort mit der Erhaltung und dem weiteren Ausbau des St. Christoph - Schachtes begonnen.
    Bis zur heutigen Zeit wurde auf dem historischen Gelände ein Traditionskabinett der Knappschaft eingerichtet. Es zeigt die Geschichte des Bergbaus in unserer Region von 1380 bis zur Gegenwart.

    Öffnungszeiten:
    Führungen täglich: 10:00 Uhr, 12:00 Uhr, 14:00 Uhr
    Samstag und Sonntag: 10:00 Uhr, 12:00 Uhr

     
    Kontakt

    Besucherbergwerk "Sankt Christoph"
    Schachtstraße 65
    08359 Breitenbrunn

    Telefon: 0174 1523715

    E-Mail: sux69@gmx.de

  • Jagdschloßruine

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    Jagdschloßruine in Breitenbrunn

    Nachdem Kurfürst August 1553 die Herrschaft Schwarzenberg durch Kauf an sich gebracht hatte, und das Schloß Schwarzenberg zum Jagdschloß umbauen ließ, genügten die vorhanden Räumlichkeiten, die einfachen Jagdschuppen zur Aufbewahrung der Jagdgeräte nicht mehr aus. Es wurden Jagdhäuser angelegt, die vor allem dem Jagdpersonal zur Unterkunft dienten.
    Eine dritte Art waren die Jagdhäuser wie sie in Burkhardtsgrün und Breitenbrunn errichtet wurden.
    Sie gewährten den fürstlichen Jägern Quartier.

    "Das steinerne Jagdhaus" zu Breitenbrunn aus dem 16. Jahrhundert zeigt sich noch in einer stattlichen Ruine. Sie steht rechts neben der Christophoruskirche. Die Gesamtanlage ist noch recht gut erhalten.

    Die Schloßruine und ein Musikpavillon sind in einer wunderschönen Parkanlage eingebettet und bieten eine romantiscge Kulisse für Kulturveranstaltungen jeglicher Art.

  • Wettinbrunnen

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    Wettinbrunnen Mit freundlicher Genehmigung Fotograf Halrald Wunderlich

    Der Wettinbrunnen wurde im Jahre 1889 anlässlich des 800-jährigen Bestehens des sächsischen Herrscherhauses Wettin errichtet. Nach der Wende wurde unter Mitwirkung des Erzgebirgszweigevereins Rittersgrün das Brunnendenkmal aufwendig restauriert und die gesamte Anlage errichtet. Er befindet sich an der Staatsstraße S 271 zwischen Rittersgrün und der höchstgelegenen Ortschaft Sachsens, Tellerhäuser.